Domaine Paul Jaboulet Aînée
La Chapelle Hermitage
La Chapelle Hermitage
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Der La Chapelle Hermitage 2009 von der Domaine Paul Jaboulet Aîné gilt als absolute Ikone der nördlichen Rhône und verkörpert die Kraft eines aussergewöhnlich warmen und hochgelobten Jahrgangs. Schon beim Einschenken zieht dieser reinsortige Syrah mit einem tiefen, fast undurchdringlichen Rubinrot mit leicht violetten Reflexen die Blicke auf sich.
In der Nase offenbart der La Chapelle Hermitage 2009 ein vielschichtiges und konzentriertes Bouquet. Dichte Aromen von reifen Brombeeren, saftigen Heidelbeeren und eingelegten Schwarzkirschen verschmelzen mit Nuancen von schwarzem Trüffel, Mokka, feinem Leder und Bitterschokolade. Eine dezente Pfeffernote sowie kühle mineralische Anklänge verleihen dem Bouquet eine faszinierende Tiefe und Eleganz.
Am Gaumen zeigt der La Chapelle Hermitage 2009 von Paul Jaboulet Aîné seine volle Statur. Der Auftakt ist seidig und zugleich von enormer Dichte geprägt. Reife, perfekt ausbalancierte Tannine hüllen den Gaumen vollkommen ein und verleihen dem Wein eine samtige Struktur von bemerkenswerter Präzision. Trotz seiner kraftvollen Textur und der intensiven Fruchtkonzentration sorgt die eingewobene Säure für die nötige Frische und Struktur. Das Finale ist aussergewöhnlich lang und hinterlässt Impressionen von dunkler Schokolade, Röstaromen, süssen Gewürzen und einer Hauch von Garrigue. Der La Chapelle Hermitage 2009 zeigt bereits jetzt eine eindrückliche Zugänglichkeit, besitzt jedoch das Potenzial, über viele Jahrzehnte hinweg im Keller zu reifen und noch komplexe Tertiäraromen zu entwickeln.
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Informations sur le produit
- Teneur en alcool 14.5%Vol.
- AOC Hermitage
- Côtes du Rhône
- Frankreich
- enthält Sulfite
Cépages
- Syrah/Shiraz
Informations générales
Die Domaine de la Chapelle, geprägt durch die ikonische Einzellage La Chapelle auf der weltberühmten Colline de l'Hermitage im nördlichen Rhônetal, zählt zu den absolut herausragenden Terroirs der internationalen Weinwelt. Unter der Leitung der renommierten Oenologin Caroline Frey hat dieses historische Gut eine konsequente Qualitätsphilosophie verankert. Die Lage profitiert von einer aussergewöhnlichen Geologie, die durch das Zusammentreffen verschiedener Erdzeitalter an den Ausläufern des Massif Central bestimmt wird. Die Böden variieren je nach Parzelle stark und bestehen aus verwittertem Granit in den steilen Hanglagen wie Les Bessards sowie aus eiszeitlichen Flussterrassen, Loess, Quarzit und kalkhaltigem Geröll in Abschnitten wie Le Méal oder Les Greffieux. Diese Vielschichtigkeit zwingt die tief wurzelnden Reben der Rebsorte Syrah zu extremen Leistungsebenen, während die hervorragende Wärmespeicherung der Steine und die optimale Südausrichtung der terrassierten Steilhänge für eine vollständige physiologische Ausreifung der Trauben sorgen.
Eine markante Besonderheit der Lage ist die steile Terrassenarchitektur, die jeglichen Mechanisierungsgrad ausschliesst und aufwendige Handarbeit erfordert. Unter der Regie von Caroline Frey wurde das gesamte Gut kompromisslos auf biologische und biodynamische Bewirtschaftung umgestellt, um das ökologische Gleichgewicht des Terroirs zu bewahren und die natürliche Widerstandskraft der Rebstöcke zu stärken. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die historische Kapelle Saint-Christophe, die der Lage ihren Namen leiht und hoch oben auf dem Granitfelsen thront. Caroline Frey setzt zudem auf parzellenspezifische Selektionen aus eigenen alten Syrah-Genotypen, was den Weinen eine aussergewöhnliche genetische Vielfalt und Komplexität verleiht.
Die Weinbereitung von La Chapelle folgt einem hochpräzisen, naturnahen Ansatz. Nach der strengen manuellen Lese in mehreren Durchgängen werden die Trauben im Keller erneut sortiert und parzellenweise vergoren. Die Extraktion erfolgt äusserst behutsam über sanfte Unterstossungen der Maische, um die feinen Gerbstoffe der Syrah zu bewahren. Der anschliessende Ausbau findet über viele Monate in französischen Eichenholzfässern statt, wobei der Neuholzanteil sehr dezent dosiert wird, um die reine Frucht und die mineralische Identität des Granitbodens nicht zu überdecken. Das Endprodukt zeichnet sich durch enorme Dichte, seidige Tannine, dunkle Beerenfrucht, Würze sowie ein ausserordentliches Reifepotenzial über mehrere Jahrzehnte aus.
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