Handgezeichnetes und grafisch bearbeitetes Portrait von Urs Hecht von Gunzwiler Destillate Urs Hecht.

Gunzwiler Destillate Urs Hecht

Urs Hecht

Luzern - Schweiz

Gunzwiler Destillate Urs Hecht steht für Schweizer Brennkunst auf absolutem Spitzenniveau. Gelegen im luzernischen Gunzwil, hat sich der Familienbetrieb unter der Leitung von Urs Hecht einen legendären Ruf für hochpräzise, fassgereifte Fruchtbrände erarbeitet. Das Geheimnis dieser Destillate liegt in der kompromisslosen Verbindung von regionalem Terroir, traditionellem Handwerk und einer außergewöhnlichen Reifekultur.

Die Rohstoffe für die Destillate wachsen in den sonnenverwöhnten Hanglagen rund um den Sempachersee und im Luzerner Hinterland. Geologisch sind diese Böden stark durch die letzte Eiszeit geprägt. Es handelt sich um nährstoffreiche Moränenböden mit einem ausgewogenen Mix aus Lehm, Sand und Kies. Diese spezielle Bodenbeschaffenheit sorgt für eine hervorragende Wasserdurchlässigkeit bei gleichzeitiger Speicherung der nötigen Feuchtigkeit. Zusammen mit dem milden, durch die Seen regulierten Mikroklima entwickeln die Früchte – insbesondere alte Schweizer Kirsch- und Birnensorten – eine intensive Aromenkonzentration, eine feine Säurestruktur und eine ausgeprägte Fruchtsüsse.

Die herausragende Besonderheit von Urs Hecht ist die kompromisslose Selektion des Obstes und die Pionierarbeit im Holzfassausbau. Es wird ausschliesslich vollreifes, handverlesenes Qualitätsbannobst verarbeitet, das direkt von langjährigen Partnerbauern aus der Region stammt. Zudem setzt Hecht massstäbe bei der Reifung: Viele seiner edlen Brände lagern über Jahre in Fässern aus Schweizer Holz, wie etwa Kirschbaum, Esche oder Eiche, was den Destillaten eine unvergleichliche Tiefe, Bernsteinfarbe und feine Vanille- sowie Holztöne verleiht.

Der Herstellungsprozess vereint akribische Präzision und handwerkliche Geduld. Unmittelbar nach der Ernte wird das Obst schonend eingemaischt, wobei die Gärung temperaturkontrolliert abläuft, um die flüchtigen Fruchtaromen vollständig zu bewahren. Die anschliessende Destillation erfolgt traditionell im Kupferhafen nach dem klassischen Rauh- und Feinbrandverfahren. Dabei trennt Urs Hecht mit sensorischer Meisterhand den Vor- und Nachlauf extrem streng ab, sodass nur das reinste Herzstück – der Mittellauf – für die Reifung verwendet wird. Nach der Destillation lagern die Brände je nach Linie jahrelang in Glasballons oder den charakteristischen Holzfässern, bis sie ihre perfekte Harmonie und Milde erreicht haben, bevor sie mit klarem Quellwasser auf Trinkstärke herabgesetzt werden.

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